HAVARIE
Ölfilme auf dem Wasser schnell behandeln.
Wenn im Hafen, in der Marina oder an der Küste Öl austritt, zählt jede Minute. FMO Gewässer behandelt Ölfilme direkt auf der Wasseroberfläche – auch dort, wo Ölsperren und Skimmer an ihre Grenzen kommen.
nwg
FMO Gewässer ist nach AwSV nicht wassergefährdend und als Non-HME eingestuft – nicht schädlich für die Meeresumwelt.
WO FMO GEWÄSSER HILFT
Dort, wo Ölsperren nicht weiterkommen.
Ölsperren und Skimmer bleiben die erste Wahl, um größere Ölmengen einzudämmen und aufzunehmen. In Häfen und an Küsten gibt es aber viele Stellen, an denen sie kaum ankommen – hier ergänzt FMO Gewässer die mechanischen Hilfsmittel.
Steinschüttungen und Molen
Spalten und Hohlräume sind für Sperren und Skimmer kaum erreichbar.
Kaimauern und Spundwände
Ölfilme sammeln sich in Ecken und an senkrechten Flächen.
Unter Stegen und Pontons
Boote und mechanische Hilfsmittel kommen hier oft nicht hin.
Zwischen Booten und Schiffen
Zwischen eng liegenden Rümpfen bleibt kaum Platz zum Arbeiten.
Bewachsene Uferbereiche
Schilf und Pflanzen verhindern, dass Ölsperren dicht am Ufer anliegen.
Dünne, schillernde Ölfilme
Sie lassen sich mechanisch kaum noch aufnehmen.
ANWENDUNG
Aufsprühen. Wirken lassen. Fertig.
FMO Gewässer wird unverdünnt eingesetzt. Eine Nachbehandlung oder Entsorgung ist in der Regel nicht notwendig – stimmen Sie dies im Einzelfall mit der zuständigen Behörde ab.
Schritt 1
Vorbereiten
Den Kanister vor der Anwendung gut schütteln und das Drucksprühgerät befüllen.
Schritt 2
Aufsprühen
FMO Gewässer unverdünnt und vollflächig auf den Ölfilm sprühen – per Drucksprüher, Gartenspritze oder Handpumpzerstäuber.
Schritt 3
Natürlich abbauen lassen
Biotenside lösen den Ölfilm, Nährstoffe aktivieren die Mikroorganismen. Diese bauen die Kohlenwasserstoffe auf natürliche Weise ab.
UMWELT- & GEWÄSSERSCHUTZ
Ohne Wassergefährdungsklasse
FMO Gewässer wird aufgrund seiner natürlichen Inhaltsstoffe als nicht wassergefährdend (nwg) eingestuft und erfüllt zusätzlich die Kriterien der Non-HME-Einstufung. Das ermöglicht die Behandlung von Ölfilmen direkt auf der Wasseroberfläche.
Mehr zum Umwelt- und Gewässerschutz ↗Einstufung
Bedeutung nach AwSV
nwg
nicht wassergefährdend – FMO Gewässer
awg
allgemein wassergefährdend
WGK 1
schwach wassergefährdend
WGK 2
deutlich wassergefährdend
WGK 3
stark wassergefährdend
IM ERNSTFALL
Was bei einer Ölhavarie zu tun ist.
Absichern und melden
Gefahrenbereich sichern und die zuständigen Stellen informieren – je nach Ort Hafenbehörde, Wasserschutzpolizei, Feuerwehr oder 112.
Ausbreitung begrenzen
Soweit gefahrlos möglich die Quelle stoppen und den Ölteppich mit Ölsperren eingrenzen.
Aufnehmen
Größere Ölmengen mit Skimmern oder Bindevliesen aufnehmen.
Restölfilme behandeln
Verbleibende Ölfilme und schwer zugängliche Stellen mit FMO Gewässer behandeln – in Abstimmung mit der Einsatzleitung.
VORBEREITET SEIN
Für den Ernstfall bereit.
Wer FMO Gewässer vorhält, kann Restölfilme sofort behandeln. Das Starterset Basis enthält 10 Liter FMO Gewässer und ein Drucksprühgerät Gloria Prima 500 PLUS. Größere Gebinde auf Anfrage.
PRODUKTE
Für den Einsatz auf dem Wasser
WISSEN
Hintergründe zum Gewässerschutz
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